MIT Bezirk Hannover kritisiert neue Abgabenordnung

Ein wenig erinnert die neue Gebührenordnung für den Verbraucherschutz und die Veterinärverwaltung (GOVV) an die TÜV-Prüfungen: Staatlich verordnete Kontrollen, für die dann auch noch abkassiert wird. Allerdings muss man mit seinem Auto nur alle zwei Jahre „auf die Rampe“ und die Kosten bleiben meistens im 2-stelligen Bereich. Man stelle sich mal vor, dass diese Kontrolle auf vier Mal im Jahr mit Kosten von jeweils 800 € ausgeweitet wird. Wie würde man sich da als Autofahrer wohl fühlen? Höflich ausgedrückt – veräppelt. 
Nachvollziehbar ist daher die Beschwerde der drei Fleischer Dettmers, Grimsehl und Backhaus aus der Wedemark. Sie monieren in einem Zeitungsartikel aus dem Wedemark-Echo vom 22. April die jährlichen Gebühren von bis zu 3.000 €, die durch die Weil-Regierung Ende letzten Jahres eingeführt wurden. Konsequenterweise fordern Sie deren Abschaffung. Zu diesem Zweck haben Sie sich mit dem Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt starke Unterstützung gesucht. MdB Hoppenstedt, die Fleischer Carsten Dettmers, Harald Dettmers und Lars Grimsehl, sowie Isabell Dohm und Martin Heinzig vom Fleischerverband Niedersachsen-Bremen trafen sich zu gemeinsamen Beratungen, um ihr Ziel voranzubringen. Komplettiert wurde die Runde von unserem Bezirksvorsitzenden Dietmar Reddig, der in genanntem Artikel kritisiert: „Man hat dem Handwerk vertraut, das seine Arbeit vorbildhaft erfüllt und alles richtig macht. Mit dieser neuen Verordnung werden von Amts wegen alle verdächtigt, Schmu zu machen, irgendwie rumzupfuschen.“ Transparenz und Kontrollen sind wichtig. Aber die Verhältnismäßigkeit muss - wie bei TÜV-Prüfungen – erhalten bleiben. Denn sonst bleibt mehr Schaden als Nutzen.

Zurück zur vorherigen Seite

Einen Kommentar schreiben

* Pflichtfeld
 

Die Website und Kommunikation der MIT Bezirk Hannover wird unterstützt von Franke & Reddig, Werbeagentur Wedemark